Die Vortragenden (3/3) vom 04.06.2008

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Moderator - 4. Juni 2008
Referent 1 - 4. Juni 2008
Referent 2 - 4. Juni 2008
Referent 3 - 4. Juni 2008

Professor Dr. med. Helmut W. Minne                                     Flyer

 

Professor Dr. med. Helmut W. Minne

geboren 1942 in Warburg.

  • Studium der Medizin an den Universitäten Frankfurt und Göttingen, Approbation 1970

  • 1970 Promotion an der Universität Ulm: „Eine Methode zur biologischen Bestimmung von Parathormon anhand seiner phosphaturischen Wirkung“

  • Ausbildung zum Arzt für Innere Medizin am Zentrum für Innere Medizin der Universitätsklinik in Ulm Zusatzbezeichnung Endokrinologie

  • Wechsel an die Abteilung Innere Medizin I, Endokrinologie und Stoffwechsel der Universität Heidelberg

  • 1978 Habilitation und Ernennung zum Privatdozenten an der Universität Ulm: „Der Pseudohyperparathyreoidismus als Krankheitsbild beim Menschen und im tierexperimentellen Modell

  • 1980 Ernennung zum Professor (C2), Innere Medizin an der Universität Heidelberg“

  • 1991 Ernennung zum außerplanmäßigen Professor an der Universität Heidelberg

  • Seit dem 01. April 1991: Ärztlicher Direktor Klinik DER FÜRSTENHOF in Bad Pyrmont

Wissenschaftliche Schwerpunkte

Bereits im Rahmen der Doktorarbeit wurde ein Thema der Calciumhomöostase und des Knochenstoffwechsels bearbeitet. Die Habilitation beschäftigte sich mit der gleichen Problematik

Schwerpunkte der wissenschaftlichen Arbeit

  • Entwicklung experimenteller Modelle zum Verständnis von Stoffwechselkrankheiten des Skelettsystems (Walker-Karzinosarkom 256 mit Hypercalciämie-Entwicklung; Inflammation Mediated Osteopenia; Systemic Acceleratory Phenomenon)

  • Entwicklung diagnostischer Verfahren bei Patienten mit Osteoporose (Spine Deformity Index)

  • Entwicklung von Verfahren zur objektiven Erhebung der Symptomatologie bei Patienten mit Osteoporose (Clinical sum score)

  • Beteiligung bei der Betreuung klinischer Studien zur Behandlung von Patienten mit Osteoporosen

  • Durchführung einer interdisziplinären Studie zur Lebensqualität bei Patienten mit Osteoporosen (PIOS), gefördert von der Ruth- und Klaus-Bahlsen-Stiftung, Hannover

  • Beschreibung extraskelettaler Vitamin D-Wirkungen

Weitere Aktivitäten

  • Gründungsmitglied der Sektion Calcium regulierender Hormone und Knochenstoffwechsel in der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie;

  • Gründungsmitglied der European Foundation for Osteoporosis, Mitglied des Vorstandes der Nachfolgeorganisation, der International Osteoporosis Foundation

  • Gründungsmitglied des Kuratorium Knochengesundheit, bis 1998 wissenschaftlicher Sekretär der Gesellschaft

  • Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin

  • Mitglied der Amerikanischen Society for Bone and Mineral Research

  • Gründungsmitglied und wissenschaftlicher Sekretär des Bad Pyrmonter Instituts für klinische Osteologie Gustav Pommer e.V.

  • Gründungsmitglied der Deutschen Menopausegesellschaft

  • Gründungsmitglied der Deutschen Akademie der osteologischen und rheumatologischen Wissenschaften e.V.

  • Einrichtung einer Working Group zur musculoskeletalen Rehabilitation bei der American Society for Bone and Mineral Research (ASBMR)

  • Mitglied des Board of Governance der International Osteoporosis Foundation (IOF)

Kernaussagen

Die Nahrung der küstenferne lebenden Bevölkerung ist Vitamin D-arm.

Während des Winterhalbjahres wird Vitamin D in der Haut nicht gebildet, weil das zur Vitamin D-Bildung notwendige UVB-Licht aus dem Sonnenlicht herausgefiltert wird.

Im Alter ist die intestinale Vitamin D-Resorption reduziert. Dies erklärt, wieso die Mehrheit der älter werdenden Bevölkerung an Vitamin D-Mangel leidet.

Eine ausreichende Versorgung mit Vitamin D dient der Prävention der Entwicklung maligner Tumore (z.B. Prostata Karzinom), beeinflusst den Knochenstoffwechsel positiv, verbessert die Muskelfunktion und reduziert hierdurch das Risiko frakturerzeugender Stürze.

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