Vorwort zur Veranstaltung am 13. Januar 2010

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Moderator - 13. Januar 2010
Referent 1 - 13. Januar 2010
Referent 2 - 13. Januar 2010

Nicht erst seit dem ersten Freilandversuch mit gentechnisch veränderten Petunien 1990 in Köln wird die Diskussion um die grüne Gentechnik erbittert und kontrovers geführt.

Gegen die grüne Gentechnik gibt es gute Gründe: Sie stellt einen Eingriff in die Natur dar, und ihre ökologischen und ökonomischen Risiken sind noch nicht bis ins Detail vorhersehbar. Andererseits wurde gerade in Deutschland intensiv und umfangreich Risikoforschung betrieben und die Pflanzenforschung hat seit den ersten Versuchen wichtige Fortschritte zu verzeichnen: schnell wachsende Energiepflanzen, die auf Brachflächen Biomasse liefern können, Speisekartoffeln, die ein Gen aus Wildkartoffel gegen Krankheit immunisiert oder Ölpflanzen, die gesundheitlich wertvolle Fette produzieren.

 

 

Der Vortragsabend der Medizinischen Gesellschaft Mainz, gemeinsam mit der Friedrich Naumann Stiftung veranstaltet, hat die aktuellen Fragen zur grünen Gentechnik zum Inhalt. Ist gentechnische Pflanzenforschung weiterhin sinnvoll – diese Frage wird Prof. Saedler, der den ersten Freilandversuch in Köln leitete, beantworten. Brauchen wir die grüne Gentechnik für künftige Generationen - dies wird Dr. Marcinowski, vom Vorstand der BASF Ludwigshafen beleuchten. Einführen in das Thema wird. Prof. Kruip, Inhaber des Lehrstuhls für christliche Anthropologie und Sozialethik Mainz, der wie Dr. Marcinowski die Probleme in Entwicklungsländern aus eigener langjähriger Erfahrung kennt.

Ein spannender Abend erwartet uns – Sie sind herzlich eingeladen.

Prof. Dr. med. Th. Junginger

Prof. Dr. med. K. J. Lackner

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