Die Vortragenden vom 01.10.2008

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Moderator: 1. Oktober 2008
Referent 1: 1. Oktober 2008
Referent 2: 1. Oktober 2008

Professor Dr. Jörg Splett                                                        Flyer

 

 

Professor Dr. Jörg Splett

geboren am 29.08.1936 in Magdeburg

  • Studien in Pullach, Köln und München (Philosophie, Psychologie, Fundamentaltheologie, Pädagogik)

  • nach der Promotion bei Max Müller Assistent von Karl Rahner

  • lehrt seit 1971 Philosophie an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen, Frankfurt/M.

  • zugleich als Gast an der Hochschule für Philosophie in München.

  • Daneben in der Erwachsenen-, Lehrer-, Priesterfortbildung tätig.

  • Er ist seit 1964 verheiratet, Vater zweier Söhne und wohnt in Offenbach/M.

Zahlreiche Veröffentlichungen in deutschen wie ausländischen Zeitschriften und Sammelwerken. Redaktionsmitglied bei Il Nuovo Areopago (Roma/Bologna) von 1 (1982) bis 21 (2002); Theologie und Philosophie (Frankfurt/Freiburg) seit 55 (1980).

Kernaussagen

Der “kategorische Imperativ” stellt eine unbestreitbare Erfahrung dar – und ist einer Begründung nicht fähig, weil nicht bedürftig. Er legitimiert sich aus sich selbst (daher, seit Platon bis heute, das Bildwort “Licht” für diese Erfahrung). Man muss sich nur davon ergreifen lassen. (R. Lauth hat der “Evidenz” die “Sazienz” an die Seite gestellt: [von sacire, heute noch in “saisir” greifbar].) Es gibt also nichts zu begründen. Wohl aber zu verstehen.

Gott kommt bei Kant erst im Blick auf die Hoffnung ins Spiel, ohne die dem endlichen Menschen die Kraft zum moralischen Handeln fehle. Ist aber nicht schon dem zuvor die einzige “Theorie”, die die Gewissenserfahrung erklärt, ohne sie wegzuerklären, das religiös-theistische Verständnis?

Weiterführende Literatur

Gott-ergriffen. Grundkapitel einer Religionsanthropologie, Köln, 4. Aufl. 2006, bes. Kap. 2

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