Vorwort zur Veranstaltung am 11. April 2018

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Referentin - 11. April 2018

Die ersten Informationen über den Buddhismus gelangten durch Berichte von Jesuiten-Missionaren im 16./17. Jh. nach Europa. Leibniz (1646 - 1716) bezeichnete ihn als eine "unhaltbare Gottlosigkeit", Schopenhauer (1788-1860), betrachtete die indischen Religionen als Retter des christlichen Abendlands.

Nach den Erfahrungen der beiden Weltkriege und des Nationalsozialismus bot sich der Buddhismus als neue religiöse und weltanschauliche Orientierung an und wurde zur "Trend-Religion", nicht zuletzt unter dem Einfluss buddhistischer Persönlichkeiten wie des Dalai Lama.

Buddhismus zählt zu den Weltreligionen, ist aber im Grunde eine Lebensphilosophie unabhängig von den Religionen.

Frau Prof. Dr. Inken Prohl, Heidelberg, wird buddhistische Lehrwege zur Lebensgestaltung in Zeiten des Umbruchs und der Unsicherheit aufzeigen.

Prof. Dr. J. Knop, der sich nach Beendigung seiner Tätigkeit als Direktor der hiesigen Hautklinik zum Experten für Buddhismus entwickelte, wird in die Thematik einführen und moderieren.

Wir freuen uns auf den Besuch der beiden Referenten und laden Sie herzlich ein.

Univ.-Prof. Dr. med. Th. Junginger
1. Vorsitzender der Medizinischen Gesellschaft Mainz e. V.

Univ.-Prof. Dr. med. Wilfred A. Nix
Direktor der Akademie für ärztliche Fortbildung Rheinland-Pfalz

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