Vorwort zur Veranstaltung am 14. September 2016

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Moderatorin - 14. September 2016
Referent - 14. September 2016

Das deutsche Gesundheitssystem unterliegt einem ständigen Wandel. Auf dem diesjährigen Ärztetag in Hamburg war die Überarbeitung des Arzneimittelmarktneuordnungsgesetzes (AMNOG) ein bedeutendes Thema. Mit der Einführung einer Nutzenbewertung von Arzneimitteln im Jahre 2011 sollte mehr Wirtschaftlichkeit und Kosteneffizienz erreicht werden. Wie sich aber zeigt, steigen die Ausgaben der gesetzlichen Krankenkassen für Arzneimittel jährlich rund um 4-5%, insbesondere die Therapiekosten in der Onkologie.

Dabei sind die Möglichkeiten zu besserer Effizienz vielfältig, etwa an den Schnittstellen der kooperierenden Partner. Gleiches gilt beim Wettbewerb um eine höhere Qualität der medizinischen Versorgung, wie ihn z.B. das E-Health-Gesetz anregt.

Ab 01.10.2019 sollen Daten auf einer elektronischen Gesundheitskarte gespeichert werden. Damit können Vertragsärzte und Apotheker den Medikationsplan eines Patienten aktualisieren. Wer mindestens 3 Medikamente gleichzeitig anwendet, hat Anspruch auf Beratung und Ausstellung eines Medikamentenplans.

 Auch stationäre und ambulante Behandlung können durch die Speicherung von Daten besser aufeinander abgestimmt werden.

Dieser Abend stellt die Überlegungen vor, die eine Optimierung der Gesundheitsversorgung in Zukunft bewirken soll.

 

Sie sind herzlich eingeladen.

Univ.-Prof. Dr. med. Th. Junginger
1. Vorsitzender der Medizinischen Gesellschaft Mainz e. V.

Univ.-Prof. Dr. Gerhard Kruip
Lehrstuhl für Christliche Anthropologie und Sozialethik an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Johannes Gutenberg-Universität (JGU) Mainz

Univ.-Prof. Dr. med. Wilfred A. Nix
Direktor der Akademie für ärztliche Fortbildung Rheinland-Pfalz

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