Vorwort zur Veranstaltung am 5. November 2008

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Referentin 5. November 2008
Referent 5. November 2008

Über das Glück und das Streben nach Glück haben die Menschen zu allen Zeiten nachgedacht – mit unterschiedlichem Ergebnis. Nach Schopenhauer ist das Glückstreben des Menschen ein angeborener Irrtum, die Mehrzahl der Philosophen betrachtet das Streben nach Glück als Richtlinie für die Lebensführung und den Lebensvollzug, wobei die einzelnen Schulen sehr unterschiedliche Wege zum Glück aufzeigen. In der Gegenwart, gekennzeichnete durch eine liberale Einstellung zum individuellen Glücksstreben, ist das Glück ein interdisziplinäres Forschungsobjekt, das Philosophen ebenso wie Neuroanatomen, Biochemiker, Psychologen. Epidemiologen und Soziologen beschäftigt. Ausgelöst durch den Nachweis von Endorphinen als Vermittler von Glücksgefühlen und die Lokalisation von Glückszentren im Gehirn gewannen Fragen nach Faktoren, die das Glücksempfinden beeinflussen ebenso Bedeutung wie dessen Manipulierbarkeit, wie sie in der Werbung bereits praktiziert wird.

 

Im kommenden Abend der Medizinischen Gesellschaft nähern wir uns dem Problem „Glück“ mit Hilfe der Philosophin Annemarie Pieper, die zum Glücksbedürfnis des Menschen Stellung nehmen wird und mit dem Psychologen und Soziologen Brähler, der das weite Spektrum des Glücksempfindens und der Lebenszufriedenheit

darstellen wird.

Wir freuen uns außerordentlich, zwei international renommierte Experten für diesen Abend gewonnen zu haben. Wir laden Sie herzlich zur Teilnahme und hoffen, dass Sie am Ende ein wenig glücklicher sind.

 

Prof. Dr. med. Th. Junginger

Prof. Dr. med. K. J. Lackner

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