Die Vortragenden vom 05.11.2008

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Referentin 5. November 2008
Referent 5. November 2008

Frau Prof. Dr. phil. A. Pieper                                                   Flyer

 

 

Frau Prof. Dr. phil. A. Pieper

geboren 1941 in Düsseldorf

  • 1960 - 1967 Studium der Philosophie, Anglistik und Germanistik an der Universität des Saarlandes in Saarbrücken

  • 1967 Promotion in Philosophie.

  • 1972 Habilitation an der Ludwig-Maximilians-Universität München, dort

  • 1972 - 1981 Universitätsdozentin/Professorin für Philosophie; Mitwirkung als Editorin in der Schelling-Kommission der Bayerischen Akademie der Wissenschaften.

  • 1981 - 2001 ordentliche Professorin für Philosophie an der Universität Basel

  • Seit 2001 ausgedehnte Vortragstätigkeit; Themenschwerpunkte: Bildung, Alter, Politik, Sinn- und Wertfragen.

Lehr- und Forschungsgebiete

Philosophische Ethik

Existenzphilosophie und französischer Existentialismus (Kierkegaard, Nietzsche, Sartre, Camus, Postmoderne);

idealistische Denkansätze (Kant, Fichte, Schelling)

Bücher (Auswahl)

Einführung in die Ethik, Tübingen 1991; 5. Auflage 2003 (japanisch: 1997, türkisch: 1999)

Gut und Böse, München 1997, 2. Auflage 2002 (chinesisch: 2004)

Aufstand des stillgelegten Geschlechts. Einführung in die feministische Ethik, Freiburg/Basel/Wien 1993 (vergriffen)

Selber denken. Anstiftung zum Philosophieren, Leipzig 1997, 5.Auflage

Gibt es eine feministische Ethik?, München 1998 (koreanisch: 2004)

Glückssache. Die Kunst, gut zu leben, Hamburg 2001, 2. u. 3.       Auflage dtv München 2003/04

Die Klugscheisser GmbH (Roman), Basel 2006

Teufelsaustreibung (Roman), erscheint 2009

Kernaussagen

Alle Menschen streben nach Glück. Die meisten großen Denker haben dies behauptet, sogar Sigmund Freud, der allerdings bestritt, dass wir jemals glücklich werden. Doch was begehren wir eigentlich, wenn wir nach Glück streben? Sind es Glücksgüter? Ist es ein Zustand der Seligkeit? Handelt es sich nur um einen Köder, mit dem die Propagandamaschinerie in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft uns umwirbt? Zu klären ist der Begriff des Glücks, in Abgrenzung gegen verwandte Bedeutungsfelder wie Zufriedenheit, Lebensfreude, Lust.

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