Vorwort zur Veranstaltung am 4. März 2020

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Die Immuntherapie erweitert zunehmend die Behandlungsmöglichkeiten in der Onkologie. Eine der Entwicklungen ist die personalisierte Immuntherapie. Nach Entschlüsselung des individuellen Tumorgenoms und Identifizierung von Zielstrukturen in der Krebszelle wird ein maßgeschneidertes Medikament zur Aktivierung des Immunsystems gegen den Tumor hergestellt.

Die zweite Innovation sind CART-T -Zellen (Chimeric Antigen Receptor T Cells), gentechnische veränderte T -Lymphozyten. Sie exprimieren T -Zell-Rezeptoren, die sich spezifisch an ein tumorrelevantes Antigen von Tumorzellen binden und diese ausschalten. Ausgangsmaterial sind die Lymphozyten des Patienten, die mit Plasmapherese entnommen, extern aufbereitet und dann wieder dem Patienten zugeführt werden. Als solche sind sie lebende Krebsmittel, die bei therapierefraktären B-Zell Lymphomen oder akuten lymphoblastischen Leukämien so wirksam sind, dass von einer der wichtigsten und erfolgversprechendsten Innovationen der letzten Jahre die Rede ist.

 

Diese Behandlungen sind entsprechend teuer, so dass sich Fragen der Umsetzbarkeit und der Finanzierbarkeit stellen.

In einem gemeinsam mit dem Förderverein der Akademie für Ärztliche Weiterbildung Rheinland-Pfalz veranstalteten Abend werden diese Neuentwicklungen in der Onkologie von Experten der Universitätsmedizin Mainz und der Deutschen Krebsgesellschaft diskutiert.

 

 

Sie sind herzlich eingeladen.

Univ.-Prof. Dr. med. Th. Junginger
1. Vorsitzender der Medizinischen Gesellschaft Mainz e. V.

Univ.-Prof. Dr. med. Wilfred A. Nix
Direktor der Akademie für ärztliche Fortbildung Rheinland-Pfalz

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