Vorwort zur Veranstaltung am 4. März 2015

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Moderator - 4. März 2015
Referent - 4. März 2015

Wir leben in einer Region, in der zur Sicherung des Wunsches nach Gesundheit Eigeninitiative und ein leistungsfähiges Gesundheitssystem unumgänglich sind. Dabei entstehen naturgemäß Interessenskonflikte zwischen Medizin und Wirtschaftlichkeit. Ökonomen, Historiker, Politiker und Heilsberufskammern streiten um den rechten Weg.

Dabei zeigt sich, dass zur Problemlösung auch Ethiker gebraucht werden: plakativ ausgedrückt ein Berufsstand, der zu ergründen versucht, was "gut" und was "schlecht" ist.

Prof. Dr. Friedhelm Hengsbach zählt als Jesuit zu den bedeutendsten deutschen Sozialethikern. Sein Lebensthema: Kapitalismus und soziale Gerechtigkeit. Die Einlösung von Grundrechten kann weder Wettbewerb noch wirtschaftlichen Kalkulationen ausgeliefert werden.

Furcht vor klaren Worten ist ihm fremd. Er unterstützt das globalisierungskritische Netzwerk ATTAC, er nennt Erbschaften undemokratisch.

Der Titel seines jüngsten Buches heißt unmissverständlich "Teilen, nicht töten".

 

Sie sind herzlich eingeladen.

Prof. Dr. med. Th. Junginger
1. Vorsitzender der Medizinischen Gesellschaft

Prof. Dr. med. W. A. Nix
Direktor der Akademie für ärztliche Fortbildung Rheinland-Pfalz

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