Vorwort zur Veranstaltung am 4. Dezember 2013

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Moderator - 4. Dezember 2013
Referent - 4. Dezember 2013

Der Gebrauch von Computer und Internet kann ein harmloses Freizeitvergnügen, Spaß am Spiel, Faszination und Herausforderung sein. Der Übergang vom Vergnügen zur Sucht ist fließend. Vor allem männliche Jugendliche und junge Erwachsene zeigen immer häufiger ein sich entgleitendes und in Extremfällen psychopathologisch auffälliges Online-Nutzungsverhalten, das insbesondere Online-Spielwelten und Online-Glücksspielangebote betrifft. Die Betroffenen haben Symptome, die nahezu vollständig mit Abhängigkeitserkrankungen z. B. von Cannabis oder Alkohol übereinstimmen. Sie erfahren, dass sie damit Probleme, Frustrationen, Unsicherheiten, Ängste und Schuldgefühle verdrängen können und verlernen angemessene Strategien zur Stressbewältigung.

Die Ambulanz für Spielsucht an der hiesigen Universitätsmedizin war bundesweit die erste Ambulanz, die sich der Erforschung der Risikofaktoren, internetsüchtig zu werden, annahm und Behandlungsstrategien entwickelte.

Dr. Klaus Wölfling, der Leiter der Ambulanz wird aus seiner Praxis über das Suchtpotential des Internets, über die vielfältigen Symptome der Spielsucht und über die Behandlungsmöglichkeiten berichten.

Lassen Sie sich informieren – Sie sind herzlich eingeladen.

Prof. Dr. med. Th. Junginger

Prof. Dr. med. W. A. Nix, Direktor der Akademie für ärztliche Fortbildung Rheinland-Pfalz

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