Vorwort zur Veranstaltung am 10. April 2013

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Moderatorin - 10. April 2013
Referent - 10. April 2013

Das Denken großer Philosophen hat unsere Kultur nachhaltig geprägt. Aristoteles (384-322 v. Chr.), Sohn eines Arztes und Lehrer Alexanders des Großen, war neben Platon und Sokrates einer der bedeutendsten Philosophen der Antike, dessen Gedanken und Erkenntnisse bis in unsere Gegenwart wirken.

Dies ist nicht zuletzt Albertus Magnus (1200 – 1280 n. Chr.) zu verdanken, der mit seinen Kommentaren zu den Schriften von Aristoteles eine Renaissance der Werke von Aristoteles begründete, die im Mittelalter zu den Standardwerken zu den Themen Logik, Naturphilosophie und Ethik gehörten und von Thomas von Aquin als die philosophische Grundlage des christlichen Denkens angesehen wurden.

 

Aristoteles gilt auch als Begründer der abendländischen Wissenschaft. Die enge Verbindung von Philosophie und Naturwissenschaft findet sich auch bei Albertus Magnus, der – abgesehen von seinen kirchlichen Aufgaben als Prediger des Dominikanerordens und Bischof von Regensburg - Philosoph und Naturwissenschaftler war und Patron der Naturwissenschaft ist.

In einer Serie „Starke Köpfe“ sollen bedeutende Philosophen und Ärzte vorgestellt werden. Wir freuen uns, Prof. M.-A. Aris, Direktor des Albertus Magnus Instituts gewonnen zu haben zur Darstellung des Einflusses von Aristoteles und Albertus Magnus auf die Gegenwart und begrüßen herzlich Frau Prof. Dr. M. Dreyer, die Vizepräsidentin der Universität, Philosophin mit spezieller Expertise für das Mittelalter, die uns in die Thematik einführen wird.

Sie sind herzlich eingeladen, diesen weiten Bogen des Denkens mitzuerleben.

 

Prof. Dr. med. Th. Junginger

Prof. Dr. W. A. Nix, Direktor der Akademie für ärztliche Fortbildung Rheinland-Pfalz

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