Vorwort zur Veranstaltung am 12. Dezember 2007

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Referent 1 - 12. Dezember 2007
Referent 2 - 12. Dezember 2007

Das Selbstverständnis des Arztes hat eine lange Tradition und seine Wurzeln in der Antike und im Christentum. Unablässig haben sich die äußeren Bedingungen ärztlichen Handels verändert. In unserer Zeit wird der Patient mehr und mehr zum Kunden, an dem ein Reparaturauftrag mit Sorgfalt und mit möglichst hohem finanziellem Gewinn erbracht wird. Sollte sich der Mediziner in Anerkennung der Realität hierauf beschränken oder gibt es Gründe, gerade unter den sich geänderten Bedingungen sich des Kerns des Arztseins zu besinnen?

Ärztliches Gewissen ist ärztliche Haltung. Sie kann nicht im Multiple-Choice-Verfahren abgefragt werden, sondern erfordert einen langen Lernprozess und Vorbilder.

Prof. Beckmann, Hagen, wird aus philosophischer Sicht die Grundlagen ärztlichen Gewissens, Prof. Kümmerle, der langjährige Direktor der Chirurgischen Universitätsklinik Mainz, die Bedeutung des Gewissens anhand seines Lebens als Chirurg darstellen.

Der Kirchenlehrer, Gregor von Nyssa, stellte fest, dass ärztliche Kunst nur durch „Länge der Zeit, durch Erfahrung, durch sorgfältige Übung und durch die Belehrung seitens einsichtsvoller Männer” erworben werden kann. Welche Rolle spielen ärztliche Kunst und ärztliches Gewissen in unserem heutigen Gesundheitswesen?

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